| ZAREKI-K |
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| Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern -Kindergartenversion- |
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M. von Aster, M. W. Bzufka, R. R. Horn, unter Mitwirkung von M. Weinhold Zulauf und M. Schweiter Für Kinder von 5 bis 6 Jahren Anwendungsbereiche Der Erwerb rechnerischer Fertigkeiten beginnt nicht mit dem Schuleintritt sondern baut auf Vorkenntnissen und Vorläuferfertigkeiten auf, die im Kleinkind- und Kindergartenalter erworben werden. Eine differenzierte Erfassung solcher Vorläuferfertigkeiten im Kindergartenalter ermöglicht eine Risikodiagnose für spätere Rechenstörungen im Schulalter und stellt die Voraussetzung für geeignete Frühfördermaßnahmen dar. Rechenstörungen sind etwa ebenso häufig wie Lese-/Rechtschreibstörungen und stellen eine erhebliche Belastung für die schulische Entwicklung dar. Eine möglichst frühzeitige Erfassung und Förderung verbessert die schulische Entwicklungsprognose und senkt das Risiko für sekundäre psychische Störungen. Mit der ZAREKI-K werden die relevanten Aspekte des Zahlenverständnisses, der Zahlenverarbeitung und des rechnerischen Operierens möglichst separat in verschiedenen Aufgabengruppen geprüft. Die Leistungen in den einzelnen Subtests stellen Prädiktoren für die Bestimmung von Risikofaktoren für eine spätere Dyskalkulie dar. ZAREKI-K ist für den Einsatz bei Kindergartenkindern im letzten Jahr vor der Einschulung gedacht. Für die Testentwicklung wurden 334 repräsentativ ausgewählte Kindergartenkinder des Kantons Zürich sowie 47 Kinder mit verschiedenartigen Entwicklungsbeeinträchtigungen, die mehrheitlich Sprachheilkindergärten besuchten, untersucht. Alle 381 Kinder wurden am Ende der 2. Klasse mit der Neuropsychologischen Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen (ZAREKI) nachuntersucht. Dadurch wurde es möglich, mittels einer klassifikatorischen Vorhersage individuelle Risikowerte zu ermitteln. Sowohl hinsichtlich der theoretischen Grundannahmen wie auch hinsichtlich des Testaufbaus diente die ZAREKI (von Aster, 2001) als Modell.
Aufbau Die Testbatterie ist als Individualverfahren konstruiert. Die Aufgaben werden nach vorgegebenen Testinstruktionen mündlich, bzw. mittels Testvorlagen präsentiert und sind von den Kindern durch motorische, mündliche oder schriftliche (Antwortbogen) Reaktionen zu beantworten. Die Testbatterie enthält folgende Subtests: 1. Zählen (vorwärts, rückwärts, in Zweierschritten, Vorläufer/Nachfolger), 2. Abzählen von visuell dargebotenen Punkt-Mengen, 3. Textaufgaben, 4. Zahlen nachsprechen, 5. Verändern von Mengen, 6. Mündliches Kopfrechnen (Additionen, Subtraktionen), 7. Anordnen von Zahlen auf einem Zahlenstrahl, 8. Perzeptive Mengenverarbeitung, 9. Zahlerhaltung, 10. Transkodieren (Zahlen lesen, Zahlen schreiben, Zahlsymbol-Mengen-Zuordnung), 11. Kognitive Mengenbeurteilung, Zahlen vergleichen.
Gütekriterien: Reliabilität: Interne Konsistenz (Cronbachs Alpha): Eichstichprobe r = .93, High-Risk-Stichprobe r = .94.
Normen Repräsentative Stichprobe von Kindergartenkindern des Kantons Zürich sowie High-Risk-Stichprobe von Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten. 
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