| OCI-R |
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| Obsessive Compulsive Inventory-Revised |
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E. B. Foa, J. D. Huppert, S. Leiberg, R. Langner, R. Kichic, G. Hajcak, P. M. Salkovskis Deutsche Version: S. Gönner, W. Ecker, R. Leonhart _______________________________________
Alter Erwachsene _______________________________________
Durchführung Individuell und Gruppe _______________________________________
Anwendungsbereiche Das Zwangsinventar OCI-R ist ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung der Schwere von Symptomen einer Zwangsstörung. Die wichtigsten Symptombereiche der Zwangserkrankung werden durch das Verfahren erfasst: Kontrollieren, Waschen, Ordnen, Horten, Mentales Neutralisieren und Zwangsgedanken. Es eignet sich für den Einsatz im Rahmen von Diagnostik, Differentialdiagnostik, Therapieplanung, Evaluation und Qualitätssicherung.
Aufbau Das OCI-R besteht aus 18 Items, die Zwangssymptome in Form von Selbstaussagen beschreiben und die danach beurteilt werden, wie stark die durch sie verursachte Beeinträchtigung/der Leidensdruck im vergangenen Monat war. Ein Gesamtwert und sechs Subskalenwerte (für jeden Hauptsymptombereich) können ermittelt werden.
Gütekriterien In einer deutschen Stichprobe aus Zwangspatienten (N = 167), Patienten mit Angst- und/oder depressiven Störungen (N = 214) und Gesunden (N = 330) wurden die psychometrischen Eigenschaften des OCI-R untersucht. Die Faktorenstruktur der englischsprachigen Originalversion konnte in den verschiedenen Stichproben bestätigt werden. Die einzelnen Skalen besitzen trotz ihrer Kürze eine gute innere Konsistenz (Alpha-Range von .76 bis .95 bei Zwangspatienten). Untersuchungen zur konvergenten, divergenten und kriteriumsorientierten Validität sprechen für die Güte des Instruments und zeigen, dass das OCI-R Zwangssymptome weitgehend unabhängig von Angst, Depression, pathologischer Besorgnis, Perfektionismus und zwanghaften Persönlichkeitsmerkmalen erfasst.
Normen Es liegen Prozentränge für Zwangspatienten und Gesunde vor. Anhand von Cut-Off-Werten lassen sich Zwangspatienten mit unterschiedlichen Hauptsymptombereichen voneinander als auch von Angst- und depressiven Patienten und Gesunden zuverlässig unterscheiden.
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