| K-TIM |
|
| Kaufman Test zur Intelligenzmessung bei Jugendlichen und Erwachsenen |
|

Deutsche Bearbeitung: P. Melchers, S. Schürmann, S. Scholten Altersgruppe: 11 - 85 Jahre Die Durchführungsdauer des K-TIM beträgt 70 bis 90 Minuten. Der K-TIM ist ein umfassender und differenzierender Intelligenztest. Der Test verlängert den Anwendungsbereich der K-ABC in das Jugend- und Erwachsenenalter, jedoch unter anderer theoretischer Schwerpunktsetzung. Der K-TIM ist ein umfassender und differenzierender Intelligenztest, der bei einer Vielzahl von Fragestellungen angewendet werden kann. Besonderer Stellenwert wird ihm im Rahmen klinischer und neuropsychologischer Diagnostik sowie in Bildungsberatung und Eignungsdiagnostik zukommen. Der K-TIM basiert auf Theorien und empirischen Belegen aus der Neuropsychologie und der Kognitiven Psychologie, primär auf der bekannten Theorie fluider und kristalliner Intelligenzanteile von Horn und Cattell. Bei der Gestaltung der Untertests wurde besonders auf eine gute Praktikabilität, aber auch auf einen hohen Aufforderungscharakter der Aufgaben und viel Abwechslung geachtet. Jeder Untertest fängt mit einer oder mehreren Einführungsaufgaben an, die sicherstellen sollen, dass das Ergebnis in einem größtmöglichen Ausmaß die wirkliche Fähigkeit misst und möglichst wenig von sprachabhängigem Instruktionsverständnis beeinflusst wird.
Es wurden bewusst sprachfrei gestaltete Untertests einbezogen wie z.B. Figurales Gedächtnis. Der K-TIM differenziert sowohl im Bereich des auditiven und visuellen Kurzzeitgedächtnisses, als auch im Abruf visueller und auditiv gespeicherter Informationen nach einem Intervall von ca. 20 Minuten (verzögerte Erinnerung). Das Verfahren wurde hinsichtlich Durchführung, Auswertung und Interpretation objektiv und besonders anwenderfreundlich gestaltet. Die Auswertung ermöglicht die Ermittlung von Konfidenzintervallen und die Überprüfung der statistischen und klinischen Relevanz der ermittelten Profile. Ein computergestütztes Auswertungsprogramm ist über PITS erhältlich. Das Handbuch stellt außerdem umfangreiche Möglichkeiten zur Interpretation und Analyse von Untertestprofilen vor, die ähnlich wie bei der K-ABC zu Hypothesen über bedeutsame Stärken und Schwächen führen. Die intensive 1:1 Situation ermöglicht dem Testleiter vielfältige Möglichkeiten zur Verhaltensbeobachtung. Hierbei ist zu beachten, dass die Ergebnisse in geringerem Umfang von der kognitiven Verarbeitungsgeschwindigkeit der Testperson abhängig sind als bei ähnlichen Verfahren, wodurch eine unangemessene Benachteiligung vor allem älterer Probanden vermieden wird. Gütekriterien: Die Ergebnisse der Forschung finden Sie im Manual. Nach der Bearbeitung des Verfahrens für den deutschen Sprachraum erfolgten mehrere Evaluationsuntersuchungen. Die Normierungsstichprobe umfasst mehr als 2200 Versuchspersonen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol.
| Zeige 1 bis 4 (von insgesamt 4 Artikeln) |
Seiten: 1 |
|
|