| ISTA |
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| Ich-Struktur-Test nach Ammon |
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G. Ammon, G. Finke, G. Wolfrum
Dauer 15 bis 20 Minuten, 30 Minuten zur Besprechung der Ergebnisse Durchführung Individuell und Gruppe
Anwendungsbereiche Der Ich-Struktur-Test nach Ammon dient der Persönlichkeitsdiagnostik im klinischen und allgemeinpsychologischen Bereich. Der Test ist tiefenpsychologisch/psychoanalytisch orientiert und basiert auf der humanstrukturellen Persönlichkeitstheorie der Dynamischen Psychiatrie Günter Ammons. Er erfasst den momentanen psychischen Entwicklungsstand eines Menschen in konstruktiven, destruktiven und defizitären Strukturanteilen. Er ermöglicht neben der Identifizierung von pathologischen Bereichen auch eine Gesundheitsdiagnose als Ansatzpunkt für eine psychotherapeutische Verbindung im Sinne einer nachholenden Ich-Entwicklung. Als Instrument für die psychiatrische und Persönlichkeitsdiagnostik liefert die ISTA Hinweise für die Planung der Therapie, die Indikation bestimmter Therapieformen, die Zusammensetzung von Therapie- und gruppendynamischen Gruppen. Er unterstützt differentialdiagnostisch die Zuordnung zu psychiatrischen Krankheitsbildern und ist zur Verlaufs- und Ergebnismessung im Therapeutischen Prozess geeignet. Aufbau ISTA ist ein vollstandardisiertes Selbsteinschätzungsinventar. Der Test erfasst mit 18 Skalen und insgesamt 220 Fragen, die mit stimmt oder stimmt nicht beantwortet werden, die Humanfunktionen (Persönlichkeitsbereiche) von Aggression, Angst, Abgrenzung nach außen und innen, Narzissmus und Sexualität in ihren jeweiligen konstruktiven, destruktiven und defizitären Ausprägungen. Die Operationalisierungen der Skalen wurden aus dem Human-Struktur-Modell der Dynamischen Psychiatrie hergeleitet. Das Ergebnis wird als Strukturprofil dargestellt.
Gütekriterien Reliabilität: Die innere Konsistenz der Skalen (Cronbachs Alpha) liegt in der Eichstichprobe zwischen .70 und .88 und ist in der klinischen Stichprobe insgesamt höher. Validität: Die Korrelationen mit dem MMPI, dem Gießen Test, dem Life Style Index sowie der Symptom Check List SCL 90 bestätigen die Konstruktvalidität der Skalen. Der ISTA ist unabhängig vom Intelligenzniveau (erfasst mit dem HAWIE). Die Faktorenanalyse klärt mit drei Faktoren ("Pathologie" = destruktive und defizitäre Qualitäten; "gesunde Entwicklung" = konstruktive Qualitäten, "Sexualität") über 73 Prozent der Varianz auf, wobei sich die Faktorenladungen zwischen Patientengruppe und gesunder Bevölkerung unterscheiden. Der ISTA trennt signifikant zwischen klinischen Gruppen und gesunden Probanden.
Normen Es liegen altersspezifische Normen aus einer repräsentativen Einstichprobe (N = 1001) der deutschen Bevölkerung und Vergleichswerte aus der stationären Psychotherapie speziell von Patienten (N > 100) mit Borderline-Syndrom oder Psychotischer Struktur vor.
In Anwendung seit 1998 RESTAUFLAGE - nicht mehr komplett lieferbar
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