
Autor: Dr A.T Beck Deutsche Adaptation: Jürgen Margraf, Anke Ehlers
Dauer zwischen 5 und 10 Minuten
Durchführung Individuell und Gruppe Anwendungsbereich Das Beck Angst-Inventar ist ein Selbstbeurteilungsverfahren mit 21 Items zur Erfassung der Schwere von Angst bei Erwachsenen und Jugendlichen. Es wird eingesetzt für Aufgaben in Diagnostik und Differentialdiagnostik, Therapieindikation, Therapieverlauf, Katamnese und Qualitätssicherung. Durch den kombinierten Einsatz von BAI und BDI-II (ebenfalls bei Pearson Assessment erhältlich) gelingt die Differenzierung zwischen Angst und Depression besser als mit anderen Verfahren.
Aufbau Das BAI besteht aus 21 deskriptiven Aussagen zu Angstsymptomen, die auf einer vierstufigen Skala hinsichtlich der Schwere des Auftretens in den letzten 7 Tagen zu bewerten sind.
Gütekriterien Reliabilität Für die interne Konsistenz konnten in verschiedenen klinischen und nicht-klinischen Stichproben gute Werte ermittelt werden. Sie liegen für Patienten mit diversen Angststörungen in der Regel bei ? = .90 oder darüber. Für nicht-klinische Gruppen bewegen sie sich zwischen .85 und .90.. Bei der Testwiederholung ergaben sich für eine kurze Zeitspanne (2 und 7 Tage) Werte zwischen .68 und .79. Validität Für die deutschsprachige Version liegen die Mediane der Korrelationen mit anderen Angstmaßen zwischen r = .46 (Hamilton Angst-Ratingskala) und r = .72 (SCL-90 Subskala Ängstlichkeit).
Normen Es liegen Prozentrangnormen für eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland vor (N = 2961) und Referenzwerte für verschiedene Angststörungen (Panikstörung, Sozialphobie, Zwangsstörung, Generalisierte Angststörung) und weitere klinische Gruppen vor. Material 3224.01 Manual 3224.02 Testbogen (Block á 50 Blatt) In Anwendung seit 2007
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