| FAP |
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| Fragebogen für Asthmapatienten |
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R. Schandry
Dauer ca. 15 bis 20 Minuten
Durchführung Individuell und Gruppe
Anwendungsbereiche Der FAP erfasst die Lebensqualität von erwachsenen Asthmapatienten. Er kann als Einzel- oder Gruppentest bei stationär und ambulant behandelten Patienten durchgeführt werden. Der Test dient in erster Linie zur Messung von Veränderungen der Lebens-qualität, z.B. im Zusammenhang mit medikamentöser Therapie oder mit stationär durchgeführten Heilmaßnahmen.
Aufbau Der FAP ist eine Skala mit 68 Items zur Erfassung der subjektiven Lebensqualität des Asthmatikers. Er besteht aus sechs Subskalen: 1. Körperliche Asthmasymptome, 2. Psychische Asthmakonsequenzen, 3. Allgemeines Wohlbefinden, 4. Aktivität in Arbeit, Freizeit, Sozialkontakt, 5. Emotion und 6. Asthmaspezifisches Vermeidungsverhalten. Die Items werden mit Hilfe von fünfstufigen Ratingskalen beantwortet; ein Teil der Items ist negativ gepolt.
Gütekriterien Reliabilität: Die innere Konsistenz des Gesamttests ergab ein Cronbachs Alpha von .97; für die einzelnen Subskalen ergaben sich Alpha-Werte im Bereich von .85 bis .95. Validität: Eine faktorenanalytisch durchgeführte Konstruktvalidierung ergab eine dimensionale Struktur, die inhaltlich das Konstrukt "Lebensqualität" gut abbildet. Eine Kriteriumsvalidierung wurde anhand von verschiedenen Indikatoren der Krankheits-schwere durchgeführt. Es fanden sich gute Übereinstimmungen zwischen verschiedenen FAP-Subskalen und den quasi-objektiven Indikatoren der Asthmasymptomatik.
Normen Es liegen Normen für Altersgruppen und Bildungsgrad auf der Basis einer Stichprobe von 300 Asthmapatienten vor.
In Anwendung seit 1995
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