| IPS |
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| Inventar zur Persönlichkeitsdiagnostik in Situationen |
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U. Schaarschmidt, A.W. Fischer,
Anwendungsbereiche Personalauswahl, Personalentwicklung
Gewonnene Informationen Sozial-kommunikatives Verhalten, Leistungsverhalten, Gesundheits- und Erholungsverhalten
Dauer 15 bis 20 Minuten
Durchführung individuell und Gruppe
Beschreibung des Verfahrens Das IPS ist ein persönlichkeitsdiagnostisches Verfahren, das für einen breiten Einsatzbereich im Erwachsenenalter konzipiert ist. Es wendet sich vorrangig an Personen, die sich im Arbeits- oder Ausbildungsprozess befinden. In dem Verfahren wird die Selbsteinschätzung des Verhaltens und Erlebens in Bezug auf die Auseinandersetzung mit wesentlichen, überwiegend alltäglichen Lebens-anforderungen verlangt. Konkret wird gefragt, wie Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten, das Leistungsverhalten sowie das Gesundheits- und Erholungsverhalten bewältigt werden. Da bei der Konzipierung des Verfahrens dem sozial-kommunikativen Anforderungsbereich besondere Beachtung geschenkt wurde, eignet sich seine Anwendung in solchen Berufsgruppen besonders, die sich durch ein höheres Maß psychosozialer Beanspruchung und durch akzentuierte Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten auszeichnen (Führungskräfte, Lehrer, Pflegekräfte).
Aufbau Mit der Konzentration auf Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten, das Leistungsverhalten sowie das Gesundheits- und Erholungsverhal-ten wurden drei Bereiche, die den Alltag des Erwachsenen in besonderem Maße bestimmen, berücksichtigt. Anforderungen an das sozial-kommunikative Verhalten: Von der erfolgreichen Bewältigung sozial-kommunikativer Anforderung wird die Wirksamkeit in nahezu allen Lebensbereichen entscheidend mitbestimmt. Es lassen sich nicht wenige Aufgaben finden, deren Erfüllung fast ausschließlich von sozial-kommunikativen Kompetenzen abhängt, zum Beispiel die Wahrnehmung von Führungsaufgaben und Tätigkeiten in sozialen Berufen, die erhöhte Verantwortung für und den ständigen Umgang mit Menschen beinhalten. Anforderungen an das Leistungsverhalten: Es geht hier um die Stellungnahme zu Situationen, die die Auseinandersetzung mit grundlegenden Leistungs- und Handlungserfordernissen verlangen. In den Einschätzungen soll zum Ausdruck kommen, in welchem Maße gegenüber derartigen Situationen eine aktiv-offensive Haltung bezogen wird sowie Kompetenzen und Problemlösefähigkeiten erlebt werden. Anforderung an das Gesundheits- und Erholungsverhalten: Vom Gesundheits- und Erholungsverhalten sind die Leistungsfähigkeit wie auch das Wohlbefinden und damit die subjektiv erfahrene Lebensqualität in sehr unmittelbarer Weise abhängig. Von der individuellen Fähigkeit sich zu erholen, hängt ab, inwieweit verbrauchte Ressourcen wieder hergestellt werden. Verminderte Erholungs-fähigkeit heißt verzögertes Rückschwingen in die Normallage und bedeutet damit erhöhte Stressanfälligkeit.
Gütekriterien Reliabilität: Innere Konsistenz nach Cronbachs Alpha zwischen .71 und .91 (n= 712). Stabilitätskoeffizient nach vier Wochen zwischen .70 und .88 (n = 56) Validität: Die Validität des IPS wurde mit Hilfe von Korrelationsstudien mit dem FPI-R, AVEM und den Ergebnissen aus einem Entwicklungs-Assesssment-Center sichergestellt.
Normen Die Normierung erfolgte in mehreren Stichproben an insgesamt n = 3096 Personen. Zum Zwecke der Normierung wurde eine Eichstichprobe zusammengesetzt, die bezüglich wichtiger Merkmale der vorrangig angezielten Adressaten-gruppe des IPS entspricht. Diese Stichprobe umfasst insgesamt 712 18 bis 63-jährige Frauen und Männer aus Deutschland und Österreich, die aktiv im Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen.
In Anwendung seit 1999
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